Online-Casinos mit Schweizer Lizenz legal prüfen
Schweizer Konzession, sichere Anmeldung, Klarna und Bonusbedingungen: Diese Kriterien sind vor der Einzahlung entscheidend.

Inhaltsverzeichnis
- Was in der Schweiz als legales Online-Casino gilt
- Welche Online-Casinos eine Schweizer Lizenz haben
- Welche Online-Casinos in der Schweiz legal sind
- Woran du ein geeignetes legales Online-Casino erkennst
- Was eine Schweizer Casino-Lizenz tatsächlich bedeutet
- Klarna bei Schweizer Online-Casinos: Was du vor der Einzahlung prüfen musst
- Neues Online-Casino oder Merkur: Welche Prüfung wichtiger ist als der Name
- Bonus ohne Einzahlung: Welche Grenzen in der Schweiz gelten
- So meldest du dich bei einem Online-Casino mit Schweizer Lizenz an
- Ist ein Online-Casino mit Schweizer Lizenz sicher?
Was in der Schweiz als legales Online-Casino gilt
Ein Online-Casino ist in der Schweiz nicht schon deshalb legal, weil die Website Schweizer Spieler akzeptiert oder Echtgeldspiele anbietet. Entscheidend ist der gesetzliche Status des Geldspiels und die dafür erforderliche Schweizer Konzession. Seit dem 1. Januar 2019 sind Geldspiele in der Schweiz gesetzlich geregelt. Diese Regelung bestimmt, unter welchen Voraussetzungen ein Anbieter Casinospiele über das Internet durchführen darf.
Was das Geldspielgesetz erfasst
Das Geldspielgesetz erfasst grundsätzlich Spiele, bei denen du gegen einen geldwerten Einsatz einen Geldgewinn oder einen anderen geldwerten Vorteil in Aussicht gestellt bekommst. Dazu gehören auch Online-Casinospiele. Ob das Spiel auf einer Website, in einer App oder über eine andere digitale Oberfläche angeboten wird, ändert nichts an seiner rechtlichen Einordnung.
Für die Durchführung von Geldspielen ist eine Bewilligung oder Konzession erforderlich. Ein Anbieter kann sich daher nicht allein auf seinen Unternehmenssitz, eine internationale Registrierung oder frei formulierte Angaben im Impressum berufen. Die Erlaubnis muss sich auf das konkrete Geldspielangebot und den Schweizer Rechtsrahmen beziehen.
Bei der Frage, ob ein Online-Casino in der Schweiz legal ist, zählt deshalb nicht die Bezeichnung als „Casino“, „Gaming-Plattform“ oder „Echtgeldportal“. Massgeblich ist, ob das Angebot unter eine zulässige Schweizer Konzession fällt.
Diese Übersicht hilft Ihnen, Anbieter mit dokumentierter ESBK-Lizenz beziehungsweise Konzessionserweiterung für den Schweizer Online-Casino-Markt gezielt einzuordnen. So sehen Sie auf einen Blick, welche rechtliche Grundlage jeweils angegeben ist.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon verbunden. Damit ist die angegebene rechtliche Grundlage klar ausgewiesen.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt laut den vorliegenden Angaben über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano. Diese Zuordnung macht den Anbieter für Leser interessant, die auf eine dokumentierte Schweizer Konzessionsbasis achten.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos zugeordnet. Der Anbieter fällt damit durch eine konkret benannte Schweizer Konzessionsgrundlage auf.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch wird mit der ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin geführt. Die angegebene Konzessionsnummer und das zugehörige Casino sorgen für eine präzise Einordnung.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch basiert laut den vorliegenden Angaben auf einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken. Damit ist eine konkrete Schweizer Konzessionszuordnung vorhanden.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden verbunden. Diese Angabe liefert eine klar benannte Grundlage für die Aufnahme in die Übersicht.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch wird einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio zugeordnet. Besonders relevant ist dabei die ausdrücklich genannte Verbindung zu einem Schweizer Casino.
Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt laut den Angaben über die ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno. Die ausdrücklich als Online-Konzession bezeichnete Grundlage macht den Anbieter in diesem Kontext bemerkenswert.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern verbunden. Damit liegt eine konkret benannte Schweizer Konzessionsbasis vor.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch wird auf Grundlage einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern aufgeführt. Die Zuordnung zu einem namentlich genannten Schweizer Casino ist klar dokumentiert.
Warum nur Schweizer Spielbanken Online-Casinospiele anbieten dürfen
Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Ein reiner Online-Anbieter kann also nicht unabhängig von einer stationären Spielbank eine Schweizer Berechtigung für Casinospiele erhalten.
Der rechtliche Weg ist an eine bestehende Konzession für eine stationäre Spielbank gebunden. Nur ein Betreiber, der eine solche Konzession besitzt, kann eine Konzessionserweiterung für den Online-Betrieb beantragen. Damit wird das Internetangebot rechtlich an eine bereits zugelassene Schweizer Spielbank gekoppelt.
Diese Verbindung ist wichtig, weil sie den Anbieter nicht nur technisch, sondern auch institutionell einordnet. Ein ausländischer Betreiber kann seine Website zwar auf Schweizer Nutzer ausrichten oder Schweizer Franken anzeigen. Daraus entsteht jedoch keine Schweizer Konzession. Auch der Betrieb aus dem Ausland ersetzt keine Schweizer Bewilligung für Online-Spielbankenspiele.
Die zuständige Aufsicht prüft, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. Erst wenn die rechtliche Grundlage vorhanden ist, darf ein entsprechendes Online-Angebot im Schweizer Markt betrieben werden. Ein Angebot ohne diese Grundlage ist nicht dadurch legal, dass es Echtgeldspiele, Live-Tische oder Spielautomaten bereitstellt.
Ab welchem Zeitpunkt ein Online-Casino legal ist
Die entscheidende gesetzliche Grundlage besteht seit dem 1. Januar 2019. Für ein konkretes Online-Casino bedeutet das aber nicht, dass jede seit diesem Zeitpunkt erreichbare Website automatisch erlaubt ist. Legal ist das Angebot erst, wenn der Betreiber die erforderliche Schweizer Konzession beziehungsweise Konzessionserweiterung besitzt und das Spielangebot im zulässigen Rahmen betrieben wird.
Die Frage „Ab wann ist ein Online-Casino in der Schweiz legal?“ lässt sich daher in zwei Ebenen beantworten:
- Seit dem 1. Januar 2019 gilt der gesetzliche Rahmen für Geldspiele.
- Ein einzelnes Online-Casino darf erst nach der erforderlichen Schweizer Zulassung legal Online-Spielbankenspiele anbieten.
Diese Unterscheidung verhindert einen häufigen Denkfehler. Das Inkrafttreten des Gesetzes war kein Freipass für alle bereits bestehenden Plattformen. Ausländische Angebote ohne Schweizer Lizenz fallen nicht automatisch unter die Schweizer Erlaubnis.
Echtgeld, Auszahlung und Einzahlung
Auch ein Angebot mit Schweizer Sprache, Schweizer Franken und Echtgeldfunktion ist nicht allein deshalb legal. Echtgeld bedeutet, dass ein geldwerter Einsatz einem möglichen Geldgewinn oder einem anderen geldwerten Vorteil gegenübersteht. Genau deshalb fällt ein solches Angebot grundsätzlich in den Bereich der gesetzlich geregelten Geldspiele.
Für die rechtliche Beurteilung ist die Auszahlung kein unabhängiges Gütesiegel. Eine Website kann Auszahlungen versprechen und trotzdem keine Schweizer Berechtigung besitzen. Ebenso macht eine Einzahlungsmöglichkeit ein nicht bewilligtes Angebot nicht zulässig. Entscheidend bleibt die Konzession des Betreibers für den Online-Betrieb.
Dasselbe gilt für ein Online-Casino ohne Einzahlung. Wenn keine eigene Einzahlung verlangt wird, verschwindet der gesetzliche Rahmen nicht automatisch. Massgeblich ist weiterhin, ob ein Geldspiel vorliegt und ob der Anbieter dafür zugelassen ist. Ein Bonus oder Freispiele ändern daher nicht die Frage, ob das zugrunde liegende Online-Casinospiel in der Schweiz bewilligt angeboten wird.
Was bei nicht bewilligten Angeboten geschieht
Die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, führt Sperrlisten gegen nicht bewilligte Online-Angebote. Sie kann den Zugang zu solchen Angeboten blockieren. Das betrifft auch ausländische Anbieter oder Plattformen, deren Herkunft verschleiert wird.
Eine technische Erreichbarkeit ist deshalb kein Beweis für Legalität. Falls eine Website zeitweise aufrufbar ist, folgt daraus nicht, dass sie Schweizer Online-Casinospiele rechtmässig anbieten darf. Für die Einordnung zählt die gesetzliche Zulassung, nicht die blosse Verfügbarkeit im Internet.
Unzulässige Angebote
Ausländische Plattformen ohne Schweizer Lizenz sind in der Schweiz nicht legal, auch wenn sie Echtgeldspiele oder Live-Tische anbieten.
Unter 18-Jährige dürfen in der Schweiz nicht an Casinospielen und Online-Spielen teilnehmen. Die Altersgrenze gilt unabhängig davon, ob das Angebot stationär oder online erfolgt. Ein legales Schweizer Online-Casino muss seine Teilnahme daher auf volljährige Personen beschränken.
Als legales Online-Casino in der Schweiz gilt somit ein Internetangebot, das von einer konzessionierten Schweizer Spielbank im Rahmen einer zulässigen Online-Erweiterung betrieben wird. Ausländische Plattformen ohne Schweizer Lizenz, reine Werbeversprechen und eine vorhandene Echtgeldfunktion reichen dafür nicht aus.
Welche Online-Casinos eine Schweizer Lizenz haben
Ein Online-Casino mit Schweizer Lizenz erkennst du nicht an seinem Namen, an einem auffälligen Bonus oder an einer professionell wirkenden Startseite. Entscheidend ist, ob der Betreiber in der amtlichen Aufstellung der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) geführt wird und ob die Angaben auf der Website dazu passen. Diese Prüfung ist wichtiger als Werbeaussagen wie „seriös“, „sicher“ oder „bestes Online-Casino“.
Welche Behörde zuständig ist
Die ESBK ist die zentrale Aufsichtsbehörde für das Schweizer Casinowesen. Sie überwacht Schweizer Spielbanken und ist für die Lizenzierung von Online-Casinos zuständig. Der Bundesrat vergibt die Spielbankenkonzession und legt die Anzahl der Konzessionen fest. Die ESBK prüft anschliessend den Antrag eines Casinos. Sind die erforderlichen Kriterien erfüllt, wird die Lizenz ausgestellt.
Damit besteht eine klare Zuständigkeitskette: Der Bundesrat ist für die Konzession auf übergeordneter Ebene zuständig, während die ESBK die Prüfung und Aufsicht im Casinobereich übernimmt. Für dich bedeutet das: Eine Behauptung des Betreibers allein reicht nicht aus. Die entscheidende Gegenprüfung erfolgt über die amtlichen Angaben der ESBK.
Wo du die Lizenzangaben findest
Bei einem lizenzierten Online-Glücksspielportal befindet sich die Lizenznummer normalerweise im Fussbereich der Website. Suche dort nach den rechtlichen Angaben des Betreibers. Die Nummer sollte nicht nur in einer Werbeseite oder einem Bonusbereich genannt werden, sondern in einem eindeutig zuordenbaren rechtlichen Zusammenhang.
Prüfe dabei mehrere Angaben gemeinsam:
- den Namen des Betreibers oder der verbundenen Schweizer Spielbank,
- die angegebene Konzessions- oder Lizenznummer,
- die Bezeichnung der zuständigen Behörde,
- die Verlinkung oder den Verweis auf die amtliche Aufstellung der ESBK.
Eine einzelne Nummer ist noch kein ausreichender Nachweis. Sie kann falsch abgeschrieben, veraltet oder einem anderen Angebot zugeordnet sein. Erst wenn Name und Lizenzangabe mit der amtlichen Eintragung übereinstimmen, ergibt sich ein belastbares Bild.
So überprüfst du einen Anbieter selbst
Öffne zuerst die amtliche, öffentlich einsehbare Aufstellung der ESBK. Suche dort nach dem Betreiber, der auf der Casino-Website genannt wird. Vergleiche die Schreibweise genau. Dabei können bereits kleine Unterschiede relevant sein, etwa ein abweichender Firmenname, eine andere Gesellschaftsbezeichnung oder eine fehlende Verbindung zur genannten Spielbank.
Gehe danach zurück zur Website des Online-Casinos und kontrolliere, ob die dort angegebene Lizenznummer zur gefundenen Eintragung passt. Stimmen Betreibername und Lizenznummer nicht überein, solltest du die Angabe nicht als bestätigt betrachten. Gleiches gilt, wenn die Website zwar mit einer Schweizer Lizenz wirbt, der Betreiber aber in der amtlichen Aufstellung nicht auffindbar ist.
Für eine praktische Prüfung kannst du diese Reihenfolge verwenden:
- Betreibername im Fussbereich der Website feststellen.
- Lizenz- oder Konzessionsnummer notieren.
- Betreiber in der amtlichen Aufstellung der ESBK suchen.
- Namen und Lizenzangabe zwischen beiden Quellen vergleichen.
- Abweichungen nicht durch Werbeaussagen ersetzen, sondern ungeklärt lassen.
Diese Methode hilft auch dann, wenn eine Website mehrere Marken oder unterschiedliche Spielbereiche verwendet. Nicht die sichtbare Marke allein ist entscheidend, sondern die rechtliche Einheit, die das Angebot betreibt und deren Angaben in der amtlichen Aufstellung erscheinen.
Was die ESBK zusätzlich kontrolliert
Die Prüfung beschränkt sich nicht auf den Namen des Betreibers. Die ESBK genehmigt jedes einzelne Online-Spiel. Ausserdem überwacht sie die Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen. Deshalb ist eine Schweizer Lizenz nicht einfach ein grafisches Siegel, das der Betreiber frei verwenden kann. Sie steht in Verbindung mit einer behördlichen Kontrolle des konkreten Online-Angebots.
Für die Einordnung von Online-Casinos mit Schweizer Lizenz ist dieser Punkt wesentlich: Ein Anbieter kann nicht allein dadurch als zugelassen gelten, dass er eine grosse Auswahl an Spielen zeigt oder eine bekannte Marke verwendet. Massgeblich bleiben die behördliche Eintragung und die Übereinstimmung der veröffentlichten Lizenzangaben.
Woran du irreführende Angaben erkennst
Vorsicht ist angebracht, wenn die Website nur allgemein von einer „Schweizer Lizenz“ spricht, aber keinen klaren Betreiber nennt. Ebenso wenig genügt ein Logo der ESBK ohne überprüfbare Nummer. Auch eine ausländische Zulassung beantwortet nicht die Frage, ob das Angebot in der Schweiz als Online-Casino mit Schweizer Lizenz geführt wird.
- Den Betreiber in der amtlichen ESBK-Aufstellung suchen
- Die Lizenznummer im Fussbereich mit der ESBK-Eintragung abgleichen
- Den Namen der verbundenen Schweizer Spielbank prüfen
- Sich auf Werbeversprechen wie „seriös“ oder „bestes Casino“ verlassen
- Eine ausländische Zulassung als Schweizer Lizenz interpretieren
- Nur auf die Verfügbarkeit der Website vertrauen
Bezeichnungen wie „alle Casinos mit Schweizer Lizenz“, „beste legale Online-Casinos Schweiz 2026“ oder „seriöse Anbieter“ sind keine amtlichen Kategorien. Sie können in Übersichten vorkommen, ersetzen aber nicht die Prüfung jedes einzelnen Betreibers. Wenn du eine Liste von Online-Casinos mit Schweizer Lizenz vergleichst, sollte jeder Eintrag auf eine konkrete amtliche Zuordnung zurückführbar sein.
Für Suchbegriffe wie „casinos mit Schweizer Lizenz und Klarna“ gilt dieselbe Trennung: Eine Zahlungsoption bestätigt keine Lizenz. Ob ein bestimmter Zahlungsweg verfügbar ist, gehört zu den Bedingungen des jeweiligen Angebots und muss separat geprüft werden. Für die Lizenzfrage zählen dagegen die ESBK-Eintragung, der Betreibername und die zugehörige Lizenzangabe.
So lässt sich auch im Jahr 2026 sachlich prüfen, ob ein Online-Casino tatsächlich zu den Angeboten mit gültiger Schweizer Lizenz gehört: nicht durch Ranglisten oder Werbesprache, sondern durch den Abgleich der Website mit der amtlichen Aufstellung der ESBK.
Welche Online-Casinos in der Schweiz legal sind
Ob ein Online-Casino in der Schweiz legal ist, hängt aus Sicht des Spielers nicht vom Namen, vom Design der Website oder von einer angebotenen Zahlungsart ab. Entscheidend sind drei Voraussetzungen: Das Angebot muss von einer konzessionierten Schweizer Spielbank stammen, du musst volljährig sein und deinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben.
Welche Anbieter grundsätzlich zugelassen sind
Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur konzessionierte Schweizer Spielbanken anbieten. Ein ausländisches Online-Casino besitzt dadurch keine Berechtigung, Schweizer Spieler mit Online-Spielbankenspielen anzusprechen. Dass eine Website auf Deutsch verfügbar ist oder Schweizer Franken anzeigt, ändert daran nichts.
Die rechtliche Einordnung betrifft das konkrete Angebot, nicht nur die Unternehmensbezeichnung. Ein Betreiber kann unter einer bekannten Marke auftreten und trotzdem kein in der Schweiz zugelassenes Online-Spielbankenspiel anbieten. Umgekehrt ist für die Nutzung entscheidend, ob das Portal tatsächlich einer Schweizer Spielbank mit entsprechender Berechtigung zugeordnet werden kann.
Das Angebot muss von einer konzessionierten Schweizer Spielbank stammen.
Du musst mindestens 18 Jahre alt sein.
Du musst deinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben.
Die zuständigen Behörden führen Sperrlisten gegen nicht bewilligte Online-Angebote. Dazu gehören die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) und die interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa). Die ESBK kann den Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen ausländischer Anbieter oder von Anbietern, die ihre Herkunft verschleiern, sperren lassen. Eine erreichbare Website ist deshalb kein Beweis für ihre Legalität.
Welche Voraussetzungen für dich gelten
Auch ein zugelassenes Online-Casino darf nicht jedem Besucher ein Spielerkonto anbieten. Für alle Casinospiele und Online-Spiele gilt in der Schweiz eine Altersgrenze von 18 Jahren. Bist du jünger, darfst du kein Konto für solche Spiele eröffnen und nicht am Echtgeldspiel teilnehmen.
Zusätzlich brauchst du einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz. Diese Voraussetzung bezieht sich auf die Person, die das Spielerkonto nutzt. Eine Schweizer Website-Adresse oder die Auswahl von Schweizer Franken ersetzt daher weder den Wohnsitz noch den gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz.
Die drei Kriterien lassen sich praktisch so zusammenfassen:
- Schweizer Konzession: Das Online-Angebot muss von einer konzessionierten Schweizer Spielbank stammen.
- Volljährigkeit: Du musst mindestens 18 Jahre alt sein.
- Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt: Du musst in der Schweiz wohnen oder dich dort gewöhnlich aufhalten.
Fehlt eine dieser Voraussetzungen, ist das Angebot für dich nicht als legales Schweizer Online-Casino nutzbar. Das gilt auch dann, wenn die Website technisch erreichbar ist oder eine Registrierung zunächst möglich erscheint.
Wie du die Legalität aus Spielersicht einordnest
Bei der Prüfung solltest du zwei Fragen voneinander trennen. Die erste lautet: Ist das Online-Casino in der Schweiz zugelassen? Die zweite lautet: Darfst du persönlich dort ein Spielerkonto führen? Die erste Frage betrifft den Anbieter und seine Konzession. Die zweite betrifft dein Alter und deinen Wohnsitz.
Ein Portal kann also grundsätzlich zu einem zugelassenen Schweizer Betreiber gehören, ohne dass du es nutzen darfst. Das ist etwa der Fall, wenn du noch nicht volljährig bist oder keinen Wohnsitz beziehungsweise gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz hast. Ebenso kann eine volljährige Person mit Schweizer Wohnsitz auf ein Angebot stossen, das nicht von einer konzessionierten Schweizer Spielbank stammt. Dann fehlt die rechtliche Grundlage auf Seiten des Anbieters.
Bei der Beurteilung eines Schweizer Casinos mit Lizenz solltest du deshalb nicht nur nach dem Wort „Lizenz“ in der Werbung suchen. Massgeblich ist, ob das Angebot einer konzessionierten Schweizer Spielbank zugeordnet werden kann. Die Bezeichnung „offizielle Schweizer Lizenz“ ist für sich allein keine eigene Kategorie und ersetzt diese Zuordnung nicht.
Warum Klarna keine Legalität beweist
Auch die Zahlungsart beantwortet die Rechtsfrage nicht. Ein Portal kann Klarna als mögliche Einzahlungsmethode nennen; daraus folgt aber weder eine Schweizer Konzession noch die Berechtigung, Online-Spielbankenspiele in der Schweiz anzubieten. Wenn du nach Klarna-Casinos mit offizieller Schweizer Lizenz suchst, musst du daher zuerst die Anbieterberechtigung prüfen. Erst danach ist die Zahlungsart eine separate praktische Frage.
Dasselbe gilt für andere Merkmale wie eine Schweizer Sprache, eine lokale Währung oder Werbung für Schweizer Spieler. Sie zeigen höchstens, an wen sich die Website richtet. Sie beweisen nicht, dass der Betreiber eine konzessionierte Schweizer Spielbank ist.
Die einfache Entscheidungsregel
Die Frage „Welches Online-Casino ist in der Schweiz legal?“ lässt sich daher nicht durch eine beliebige Betreiberliste beantworten. Legal nutzbar ist ein Angebot nur, wenn die Anbieterstruktur und deine persönlichen Voraussetzungen zusammenpassen: konzessionierte Schweizer Spielbank, Volljährigkeit sowie Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in der Schweiz.
Fehlt der Schweizer Bezug des Betreibers oder wird die Herkunft des Angebots verschleiert, kann die ESBK den Zugang sperren. Die von ESBK und Gespa geführten Sperrlisten zeigen zugleich, dass die technische Erreichbarkeit einer Website keine rechtliche Freigabe darstellt. Entscheidend bleibt die Kombination aus zugelassenem Schweizer Anbieter und berechtigtem Spieler.
Woran du ein geeignetes legales Online-Casino erkennst
„Bestes legales Online-Casino“ ist keine amtliche Kategorie. Eine sachliche Bewertung beginnt deshalb nicht mit einem Bonus oder einem bekannten Markennamen, sondern mit überprüfbaren Merkmalen. Für die Schweiz zählen vor allem die behördliche Einordnung, die Genehmigung der angebotenen Spiele und die konkreten Schutzmechanismen für Spieler.
Eignung prüfen
- Ist der Betreiber in der ESBK-Aufstellung gelistet?
- Sind die angebotenen Spiele einzeln genehmigt?
- Sind die Spielerschutzmassnahmen (z. B. SESAM) zugänglich?
Aufsicht statt Werbeversprechen
Ein geeignetes Angebot muss sich einer zuständigen Schweizer Aufsicht zuordnen lassen. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) prüft Konzessionsgesuche und erhebt die Spielbankenabgabe. Ihre Rolle beschränkt sich also nicht auf eine allgemeine Kontrolle des Marktes. Sie bildet einen nachvollziehbaren Bezugspunkt, wenn du die Angaben eines Online-Casinos bewerten willst.
Achte darauf, ob die Website eine Konzessionsnummer nennt und ob die Betreiberangaben mit der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK übereinstimmen. Ein Logo, ein Qualitätssiegel oder die Aussage „Schweizer Lizenz“ ersetzt diese Prüfung nicht. Auch eine aufwendig gestaltete Website sagt nichts darüber aus, ob das Angebot tatsächlich bewilligt ist.
Genehmigte Spiele und technische Kontrolle
Ein legales Angebot wird nicht allein dadurch geeignet, dass es viele Spielautomaten oder Live-Tische anzeigt. Die ESBK genehmigt jedes einzelne Online-Spiel. Zusätzlich überwacht sie die eingesetzte Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen. Für deine Bewertung bedeutet das: Entscheidend ist nicht die Länge der Spieleliste, sondern ob die angebotenen Inhalte in den kontrollierten Rahmen fallen.
Eine seriöse Prüfung betrachtet daher drei Ebenen:
- Ist der Betreiber einer Schweizer Konzession zugeordnet?
- Sind die konkreten Online-Spiele genehmigt?
- Werden Software und Geldtransaktionen innerhalb der behördlichen Kontrolle betrieben?
Fehlen klare Betreiberangaben oder bleibt offen, wer für das Angebot verantwortlich ist, lässt sich die entscheidende Grundlage nicht verlässlich prüfen. Dann ist eine Einstufung als geeignetes Schweizer Online-Casino nicht sachlich begründbar.
Spielerschutz als praktisches Kriterium
Zur Eignung gehört auch, welche Möglichkeiten du bei problematischem Spielverhalten hast. Spieler können sich temporär oder permanent selbst sperren lassen. Die Sperre wird über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos wirksam. Das ist ein wichtiger Unterschied zu einer rein werblichen Selbstdarstellung: Der Schutzmechanismus bezieht sich nicht nur auf ein einzelnes Konto oder eine einzelne Website.
Prüfe deshalb, ob Informationen zur Spielsperre verständlich zugänglich sind und ob das Angebot auf das Schweizer Sperrsystem verweist. Ein Casino, das seine Schutzmassnahmen nur allgemein beschreibt, ohne den praktischen Weg zu erklären, liefert dir weniger überprüfbare Informationen als ein Anbieter mit klaren Angaben.
Was „bestes“ sinnvoll bedeuten kann
Das beste legale Online-Casino lässt sich nicht pauschal bestimmen. Sinnvoller ist eine Eingrenzung nach Eigenschaften, die du selbst kontrollieren kannst: nachvollziehbare Aufsicht, genehmigte Spiele, überprüfbare Betreiberangaben und wirksamer Spielerschutz. Erst wenn diese Grundlage erfüllt ist, können weitere persönliche Kriterien eine Rolle spielen, etwa die Auswahl der Spiele oder die Bedienbarkeit auf mobilen Geräten.
Die Bezeichnung „bestes Live-Casino mit Schweizer Lizenz“ ist daher nur dann sinnvoll, wenn die Lizenzangaben und die Genehmigung der einzelnen Live-Spiele überprüfbar sind. Dasselbe gilt für die Frage, ob es ein mobiles Online-Casino mit Schweizer Lizenz gibt: Eine mobile Darstellung oder App ist kein eigenständiger Nachweis. Entscheidend bleibt, ob das zugrunde liegende Angebot in der Schweizer Aufsicht und deren Genehmigungsrahmen nachvollziehbar erscheint.
Spielerschutz
Über das SESAM-System können sich Spieler bei allen konzessionierten Schweizer Casinos temporär oder permanent sperren lassen.
Bei ausländischen oder ihre Herkunft verschleiernden nicht bewilligten Online-Geldspielen kann die ESBK den Zugang sperren. Eine positive Auswahl beginnt deshalb immer mit dem Ausschluss nicht überprüfbarer Angebote.
Was eine Schweizer Casino-Lizenz tatsächlich bedeutet
Der Ausdruck «Schweizer Casino-Lizenz» bezeichnet keine allgemeine Qualitätsaussage und auch kein frei verwendbares Werbesiegel. Gemeint ist eine behördliche Bewilligung für den Online-Betrieb eines Schweizer Casinos. Zuständig für die Lizenzierung von Online-Casinos ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK).
Die Online-Erlaubnis baut auf einer stationären Konzession auf
Ein Betreiber kann eine Online-Erweiterung nicht unabhängig von einem landbasierten Casino beantragen. Voraussetzung ist zunächst eine Konzession für eine stationäre Spielbank. Erst ein Betreiber mit dieser Konzession kann bei der ESBK eine Erweiterung für den Online-Betrieb beantragen.
Der technische Zusammenhang lässt sich deshalb so darstellen:
- Eine stationäre Spielbank verfügt über eine Konzession.
- Der Betreiber beantragt eine Erweiterung für das Online-Angebot.
- Die ESBK prüft den Antrag und die relevanten Voraussetzungen.
- Bei erfüllten Kriterien wird die Lizenz ausgestellt.
Ein Online-Auftritt allein begründet somit keine Schweizer Lizenz. Ebenso reicht es nicht aus, wenn eine Website die Schweiz sprachlich oder gestalterisch anspricht. Entscheidend ist die Verbindung zwischen dem Betreiber, seiner Konzession und der von der ESBK erteilten Online-Erweiterung.
Die Lizenz gilt nicht pauschal für jedes Spiel
Eine erteilte Online-Lizenz ist keine pauschale Freigabe für beliebige Inhalte. Die ESBK genehmigt jedes einzelne Online-Spiel. Dadurch wird die Prüfung auf die konkrete Spielauswahl ausgedehnt.
Für dich bedeutet das: Eine Website kann sich nicht allein auf den Namen ihres Betreibers oder auf eine allgemeine Lizenzangabe berufen. Die Zulassung betrifft den regulierten Online-Betrieb und die jeweils genehmigten Spiele. Aussagen wie «alle Spiele sind geprüft» bleiben ohne nachvollziehbare behördliche Grundlage eine Werbebehauptung.
Die ESBK überwacht ausserdem die eingesetzte Software. Dabei geht es nicht nur um die sichtbare Oberfläche eines Spiels, sondern um die technische Grundlage, auf der das Angebot funktioniert. Eine Lizenz ist deshalb mit laufenden Kontrollaufgaben verbunden und nicht nur mit einem einmaligen Prüfzeichen.
Was zusätzlich überwacht wird
Zur Aufsicht gehören auch Finanztransaktionen und zentrale Spielerschutzmassnahmen. Die Behörde betrachtet damit mehrere Teile des Systems:
- die Genehmigung einzelner Online-Spiele,
- die verwendete Software,
- die Abwicklung von Finanztransaktionen,
- die vorgesehenen Massnahmen zum Spielerschutz.
Diese Punkte erklären, warum eine Lizenz mehr aussagt als eine Domain mit Schweizer Bezug oder ein Logo im Seitenfuss. Sie ordnet den Betreiber einem behördlichen Verfahren zu und verbindet den Online-Betrieb mit überprüfbaren technischen und organisatorischen Anforderungen.
Wenn du ein «Online-Casino mit Schweizer Lizenz» beurteilst, trenne daher die Lizenzangabe von ihrer Bedeutung: Sie bestätigt nicht automatisch jede Werbeaussage, jeden Bonus oder jede Eigenschaft der Website. Aussagekräftig ist, ob der Betreiber die erforderliche stationäre Konzession besitzt, eine Online-Erweiterung beantragt und von der ESBK bewilligt wurde. Nur diese Kette beschreibt, was die Schweizer Lizenz tatsächlich bedeutet.
Klarna bei Schweizer Online-Casinos: Was du vor der Einzahlung prüfen musst
Klarna ist kein Beleg dafür, dass ein Online-Casino in der Schweiz zugelassen ist. Der Zahlungsdienst beschreibt lediglich den vorgesehenen Einzahlungsweg. Ob du ihn bei einem bestimmten Anbieter verwenden kannst, hängt von den dort angezeigten Zahlungsbedingungen und vom geprüften Spielkonto ab. Eine allgemeine Liste akzeptierter Klarna-Casinos lässt sich ohne verlässliche Betreiberangaben nicht erstellen.
Erst die Angaben des Casinos prüfen
Öffne vor der Einzahlung den Kassenbereich des konkreten Angebots. Dort muss erkennbar sein, ob Klarna tatsächlich für deinen Standort, deine Kontowährung und dein Konto verfügbar ist. Entscheidend ist nicht ein Logo auf einer Werbeseite, sondern die Information im eingeloggten Zahlungsbereich. Wird Klarna dort nicht angezeigt, solltest du den Dienst nicht über einen alternativen oder inoffiziellen Weg verwenden.
Zusätzlich kannst du den Fussbereich der Website kontrollieren. Die Lizenznummer eines lizenzierten Online-Geldspielportals befindet sich dort normalerweise. Diese Angabe ersetzt keine Prüfung der Zahlungsbedingungen, hilft aber dabei, die Anbieterangaben einzuordnen. Die Bezeichnung „Klarna akzeptiert“ allein sagt nichts darüber aus, ob das Casino die erforderliche Schweizer Zulassung besitzt.
Bedingungen vor dem Bestätigen lesen
Prüfe, welcher Betrag deinem Spielkonto gutgeschrieben wird, in welcher Währung die Zahlung verarbeitet wird und ob Gebühren ausgewiesen sind. Ebenso wichtig ist die Frage, ob Einzahlungen über Klarna später auf demselben Weg zurückgeführt werden können. Zahlungsanbieter und Casino können dafür unterschiedliche Verfahren vorsehen. Massgeblich sind die Bedingungen, die dir vor der Bestätigung angezeigt werden.
Klarna-Zahlung prüfen
Prüfe im eingeloggten Zahlungsbereich, ob Klarna für deinen Standort und deine Währung verfügbar ist.
Kontrolliere den Einzahlungsbetrag, die Währung und mögliche Gebühren vor der Bestätigung.
Stelle sicher, dass Auszahlungen auf demselben Weg wie die Einzahlung erfolgen können.
Die ESBK genehmigt jedes einzelne Online-Spiel und überwacht auch Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen. Daraus folgt jedoch nicht, dass jede angebotene Zahlungsart automatisch verfügbar oder für jede Transaktion geeignet ist. Die technische Freigabe von Klarna bleibt eine konkrete Frage des Casinos, des Zahlungsdienstes und deines Kontos.
Verwende für die Einzahlung nur ein Zahlungsmittel, das auf deinen Namen registriert ist. Bewahre die Bestätigung der Transaktion und die angezeigten Bedingungen auf. Wenn Angaben zu Gebühren, Rückzahlungen oder Kontozuordnung fehlen, ist es sachlicher, die Einzahlung zurückzustellen, statt die Lücke mit Annahmen über ein „geprüftes Klarna-Casino“ zu füllen.
Neues Online-Casino oder Merkur: Welche Prüfung wichtiger ist als der Name
Ein neues Online-Casino mit Schweizer Lizenz lässt sich nicht allein daran erkennen, dass es sich als neu, modern oder besonders attraktiv bezeichnet. Auch ein bekannter Markenname wie Merkur beantwortet nicht die entscheidende Frage, ob das konkrete Online-Angebot in der Schweiz bewilligt ist. Der Name beschreibt die Vermarktung, nicht den rechtlichen Status.
Konzession statt Markenversprechen
Für den Online-Betrieb reicht es nicht aus, wenn ein Anbieter eine Website unter einem bestimmten Namen betreibt. Nur ein Betreiber mit einer Konzession für eine stationäre Schweizer Spielbank kann eine Erweiterung dieser Konzession für das Online-Geschäft beantragen. Damit ist der rechtliche Ausgangspunkt an die Spielbank gebunden, nicht an die Bekanntheit der Marke.
Bei einem neuen Angebot solltest du deshalb nicht aus dem Startdatum, dem Design oder der Werbung auf eine Zulässigkeit schliessen. Bei einem Merkur Casino mit Schweizer Lizenz gilt dieselbe Prüfung: Massgeblich ist, ob hinter dem konkreten Portal ein entsprechend konzessionierter Betreiber steht.
Amtliche Eintragung kontrollieren
Die ESBK führt autorisierte Casino-Betreiber in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung. Diese Eintragung ist aussagekräftiger als ein Logo, ein Werbeslogan oder eine Selbstbeschreibung auf der Website. Entscheidend ist, dass der Betreiber des Online-Angebots eindeutig zugeordnet werden kann und in der amtlichen Aufstellung erscheint.
Praktisch bedeutet das:
- Ermittle den Betreiber, der im Impressum oder in den rechtlichen Informationen des Portals genannt wird.
- Vergleiche diesen Namen mit der öffentlich einsehbaren Aufstellung der ESBK.
- Prüfe, ob die dort genannte Berechtigung tatsächlich den Online-Betrieb des konkreten Angebots abdeckt.
Bleibt der Betreiber unklar oder findet sich keine passende amtliche Zuordnung, liefert der Markenname keinen ausreichenden Nachweis.
Genehmigtes Angebot nicht mit Neuheit verwechseln
Auch ein neues Portal wird nicht dadurch zulässig, dass es Schweizer Nutzer anspricht oder bekannte Spiele bewirbt. Umgekehrt beweist der Name Merkur allein keine Schweizer Bewilligung. Die Prüfung muss beim Betreiber und seiner Konzession ansetzen.
Die ESBK kann den Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen ausländischer Anbieter oder von Anbietern mit verschleierter Herkunft sperren. Deshalb ist die Herkunft des Angebots ein technisches und rechtliches Prüfkriterium. Ob „neu“ oder „Merkur“ im Namen steht, ändert daran nichts.
Bonus ohne Einzahlung: Welche Grenzen in der Schweiz gelten
Ein Bonus ohne Einzahlung kann als Freispiele, Guthaben oder andere Werbeaktion erscheinen. Für die rechtliche Bewertung ist jedoch nicht die Bezeichnung entscheidend. Massgeblich ist, ob die Aktion mit einem Geldspiel verbunden ist und ob dieses Spiel in der Schweiz bewilligt oder konzessioniert wurde.
Seit dem 1. Januar 2019 sind alle Geldspiele in der Schweiz gesetzlich geregelt. Das Geldspielgesetz erfasst grundsätzlich Spiele, bei denen du gegen einen geldwerten Einsatz einen Geldgewinn oder einen anderen geldwerten Vorteil erwarten kannst. Ein Angebot ohne eigene Einzahlung fällt deshalb nicht automatisch ausserhalb des gesetzlichen Rahmens. Entscheidend bleibt der konkrete Aufbau der Promotion: Welche Teilnahmehandlung wird verlangt, welches Spiel liegt zugrunde und wer führt es durch?
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Bonus ohne Einzahlung ist erst dann legal, wenn das zugrunde liegende Spiel eine Schweizer Konzession hat.
- Werbung und Freispiele sind kein Ersatz für eine behördliche Bewilligung.
- Die rechtliche Lage hängt vom Status des Spiels ab, nicht von der Art der Promotion.
Werbung ist keine Bewilligung
Ein auffälliger Bonusnachricht oder Freispiele beweisen nicht, dass ein Online-Casino in der Schweiz legal betrieben wird. Werbung beschreibt eine Verkaufsaktion; sie ersetzt weder eine Bewilligung noch eine Konzession. Die Durchführung jeglicher Art von Geldspielen ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig. Das gilt auch dann, wenn der Bonus als kostenlos dargestellt wird.
Prüfe daher zuerst das zugrunde liegende Angebot und erst danach die Bonusbedingungen. Fehlt eine nachvollziehbare rechtliche Grundlage, solltest du die Promotion nicht als legales Schweizer Angebot einordnen. Auch ein Bonus ohne Einzahlung macht aus einem nicht bewilligten Geldspiel kein zulässiges Angebot.
Konkrete Bonusbeträge, Umsatzbedingungen oder eine vollständige Liste zulässiger Aktionen lassen sich aus den geprüften Angaben nicht ableiten. Ob eine einzelne Promotion legal ist, hängt von ihrer Ausgestaltung und vom Status des anbietenden Spiels ab. Die Werbeaussage allein liefert dafür keinen ausreichenden Nachweis.
So meldest du dich bei einem Online-Casino mit Schweizer Lizenz an
Die Anmeldung ist rechtlich an zwei Voraussetzungen gebunden: Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und deinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben. Diese Bedingungen gelten für Casinospiele und andere Online-Spiele. Ein Konto darf daher nicht für Minderjährige oder für Personen eröffnet werden, die diese Aufenthaltsvoraussetzung nicht erfüllen.
Persönliche Angaben vollständig eintragen
Im Anmeldeformular werden deine persönlichen Daten erfasst. Verwende dabei korrekte und aktuelle Angaben. Entscheidend ist, dass die Daten deiner tatsächlichen Identität und deinem Wohnsitz entsprechen. Falsche, unvollständige oder widersprüchliche Angaben können dazu führen, dass das Konto nicht eröffnet oder später eingeschränkt wird.
Alter und Identität nachweisen
Die Volljährigkeit wird nicht allein durch eine Erklärung im Formular festgestellt. Für ein legales Echtgeldkonto ist eine Identitätsprüfung erforderlich. Dafür kann ein amtlicher Ausweis verlangt werden. Die Prüfung bestätigt, dass die antragstellende Person tatsächlich existiert, mindestens 18 Jahre alt ist und die angegebenen Daten mit dem Konto übereinstimmen.
Auch der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt in der Schweiz muss nachvollziehbar sein. Welche Nachweise dafür akzeptiert werden, richtet sich nach dem jeweiligen Prüfverfahren des Betreibers. Reiche Dokumente nur über die vorgesehenen, geschützten Kanäle ein und achte darauf, dass alle Angaben lesbar sind.
Erst danach spielen
Erst wenn die Zugangsvoraussetzungen geprüft und akzeptiert wurden, ist das Spielerkonto vollständig eingerichtet. Ein Angebot, das Minderjährigen den Zugang ermöglicht oder die Identität nicht prüft, erfüllt die grundlegenden Anforderungen an ein legales Schweizer Online-Casino nicht. Prüfe deshalb vor einer Einzahlung, ob du die Alters- und Wohnsitzvoraussetzungen erfüllst und die Identitätsprüfung abschliessen kannst.
Ist ein Online-Casino mit Schweizer Lizenz sicher?
Ein Online-Casino mit Schweizer Lizenz bietet einen kontrollierten Rahmen, aber keine risikofreie Umgebung. Sicherheit bezieht sich hier auf überprüfbare Abläufe: Zuständigkeit der Aufsicht, Kontrolle der Spiele, Überwachung technischer Systeme und Massnahmen gegen problematisches Spielen.
Welche Kontrolle die ESBK ausübt
Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) ist die zentrale Aufsichtsbehörde für das Schweizer Casinowesen. Sie überwacht die Schweizer Spielbanken und prüft nicht nur den Betreiber als Ganzes. Auch jedes einzelne Online-Spiel muss genehmigt werden. Dadurch ist entscheidend, welche Spiele tatsächlich freigeschaltet sind, nicht nur, unter welchem Namen die Website auftritt.
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Zusätzlich überwacht die ESBK die eingesetzte Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen. Diese Bereiche greifen ineinander: Die Software bestimmt den technischen Ablauf, Finanzkontrollen betreffen Geldbewegungen, und Schutzmassnahmen sollen problematisches Spielverhalten begrenzen.
Welche Schutzmechanismen du erwarten kannst
Ein reguliertes Angebot muss Werkzeuge für die Selbstkontrolle bereitstellen. Dazu gehören tägliche, wöchentliche und monatliche Einzahlungs- und Verlustlimits. Wird ein Limit gesenkt, gilt die Änderung sofort; eine Erhöhung wird erst nach einer Abkühlphase wirksam. Diese Trennung verhindert, dass ein spontan erhöhtes Limit unmittelbar für weitere Einsätze genutzt wird.
Spielbanken müssen Spieler bei Anzeichen von problematischem Spielverhalten von sich aus sperren. Zusätzlich kannst du dich temporär oder permanent selbst sperren lassen. Die Sperre gilt über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos und damit nicht nur für ein einzelnes Konto.
Sicherheit erkennst du deshalb nicht an Werbeaussagen, sondern an der Verbindung aus behördlicher Aufsicht, genehmigten Spielen, kontrollierten Geldtransaktionen, Limits und wirksamen Sperrmöglichkeiten. Diese Mechanismen reduzieren bestimmte Risiken, ersetzen aber keine verantwortungsvolle Entscheidung über die eigene Spielteilnahme.
Woran erkenne ich ein legales Online-Casino in der Schweiz?
Du erkennst es an einer Schweizer Konzession und daran, dass der Betreiber mit einer konzessionierten stationären Spielbank verbunden ist. Prüfe zusätzlich, ob der Betreiber in der öffentlich einsehbaren Aufstellung der ESBK aufgeführt ist und ob die Lizenznummer im Fussbereich der Website steht.
Ist Online-Glücksspiel in der Schweiz 2026 legal?
Ja, Online-Glücksspiel ist in der Schweiz legal, wenn das Angebot von einer konzessionierten Schweizer Spielbank betrieben wird und die erforderliche Konzessionserweiterung besitzt. Ausländische Websites ohne Schweizer Bewilligung sind dadurch nicht automatisch legal.
Wie regelt das Schweizer Glücksspielgesetz die Erteilung von Casino-Konzessionen?
Das Geldspielgesetz verlangt für Geldspiele eine Bewilligung oder Konzession. Online-Spielbankenspiele dürfen nur Betreiber mit einer Konzession für eine stationäre Schweizer Spielbank anbieten; der Bundesrat vergibt die Konzessionen, während die ESBK die Gesuche prüft.
Was sind die neusten Richtlinien des Bundesrates für Casino-Konzessionen ab 2025?
Der Bundesrat vergibt die Spielbankenkonzessionen und legt die Anzahl der Konzessionen fest. Für den Online-Betrieb gilt weiterhin, dass nur konzessionierte Schweizer Spielbanken eine entsprechende Konzessionserweiterung beantragen können.
Was passiert, wenn ich die Bonusbedingungen nicht erfülle?
Dann kann das Cashback oder der Bonus an Bedingungen wie Nettoverluste, Umsatzanforderungen, das Spielniveau oder ein festgelegtes Limit geknüpft sein. Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, erhältst du die jeweilige Promotion möglicherweise nicht oder nicht vollständig.
Wie erkennt man eine illegale Spielbank?
Eine illegale Spielbank erkennst du daran, dass sie nicht in der amtlichen Aufstellung der ESBK geführt wird oder keine Schweizer Konzession nachweist. Die ESBK und die Gespa führen Sperrlisten gegen nicht bewilligte Angebote; eine erreichbare Website ist kein Beweis für Legalität.
Was bedeutet Spielerschutz konkret?
Spielerschutz umfasst unter anderem die Altersgrenze von 18 Jahren sowie die Möglichkeit, dich temporär oder dauerhaft für alle konzessionierten Schweizer Casinos sperren zu lassen. Eine Spielsperre gilt in der gesamten Schweiz und kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden.
Verfasst vom Team von „Online Casino CH”.
